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Kinesio-Taping: kleine Pflaster mit großem Effekt

Veröffentlicht am: 20. September 2018

Immer häufiger sieht man sie: die bunten Streifen auf den Körpern von Sportlern. Viele Athleten schwören auf die Kraft der elastischen Pflaster. Doch wie funktioniert Kinesio-Taping überhaupt und welche Wirkung hat es?

Das Kinesio-Taping wurde in den 70er Jahren in Japan erfunden und zunächst an Sumo-Ringern getestet. Durchgesetzt hat sich das Verfahren allerdings erst viel später: Bei den Olympischen Spielen 2008 in China sah man die bunten Pflaster vermehrt.

Aber warum eigentlich?

Die Tapes werden zu unterschiedlichen Zwecken verwendet. Während sie zum einen zur Schmerzlinderung bei Muskelverletzungen, Überdehnungen der Bänder oder nach Operationen eingesetzt werden, können sie zum anderen diesen Verletzungen vorbeugen. Sie stabilisieren Muskeln und Bänder und verbessern hierdurch ihre Festigkeit. Ebenfalls kann das Kinesio-Taping einen positiven Einfluss auf den Lymphfluss haben – er wird angekurbelt und kann dadurch Ödeme lindern und Wassereinlagerungen verhindern.

Wie kann das sein?

Die Bänder sind der menschlichen Haut nachempfunden. Sie sind luftdurchlässig und wasserfest. Hierdurch schränken sie im Alltag nicht ein. Bringt man die Tapes auf der Haut an, wird diese leicht angehoben, wodurch Blut- und Lymphfluss angeregt werden und eine Art „Massageeffekt“ stattfindet. So können Entzündungen schneller abklingen. Die Folge: Der Druck nimmt ab und der Schmerz lässt nach.

Sie interessieren sich für das Kinesio-Taping und möchten Ihre individuellen Schmerzen lindern? Die Praxis für Physiotherapie Karsten Jentges berät Sie gerne und geht Ihren Beschwerden auf den Grund.

Bilderquelle: ©Kzenon – Fotolia.com

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