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Kinesio Tape: Das Wunderklebeband der Sportler

Veröffentlicht am: 20. September 2018

Im TV sehen wir die bunten Tapes oftmals bei Leistungssportlern. Sie sind vielseitig einsetzbar und lindern eine Vielzahl unterschiedlicher Beschwerden. Mittlerweile haben die elastischen Bänder den Weg in den Alltag vieler Hobbysportler gefunden.

Die Idee des Tapens gibt es schon länger. Die grundlegende Erneuerung der Methode ist das elastische Tape. Vor der Revolution des Kinesio Tapes wurden schmerzende Gelenke mit Tape fixiert. Damit wurde das Gelenk stillgelegt und der Muskel schrumpft durch fehlende Belastung. Nach der Fixierung erfolgt der Wiederaufbau des Muskels. Dank des elastischen Tapes entfällt das Schrumpfen der nicht beanspruchten Muskulatur. Denn: Das Tape lässt Bewegungen zu. Es hebt die obere Hautschicht an und aktiviert mithilfe von Bewegung das darunter liegende Gewebe. Das ist für den Betroffenen ein doppelter Gewinn. Zum einen verkümmert der Muskel nicht, und zum anderen regt die Bewegung die Durchblutung an. Gemeinsam sorgen die Prozesse dafür, dass Schwellungen als auch Entzündungen schneller zurückgehen. Ursächlich dafür ist der aktivierte Lymphfluss.

Wie lange hält das Tape?

Gut verklebt bleiben die Tapes einige Tage auf der Haut. Sobald die Enden des Tapes sich lösen, lässt auch die Wirkung nach. Das ist der ideale Zeitpunkt die Tapes zu erneuern oder abzunehmen. Duschen oder auch Baden machen dem Band nichts aus. In den Anfängen des Kinesio Tapings waren die elastischen Klebebänder noch Hautfarben. Mittlerweile gibt es bei den Tapes verschiedene Farben, die unterschiedliche Wirkung haben. Blaue Tapes kühlen und lindern den Schmerz. Rote haben einen wärmenden Effekt und regen den Stoffwechsel an. Ein weiterer Vorteil der Physio-Tapes ist, dass sie kaum Nebenwirkungen haben. Richtig angewendet sind sie eine sichere und risikoarme Behandlungsmethode bei Schmerzen. Allerdings dürfen die Bänder bei Infektionen oder offenen Wunden der Haut nicht aufgeklebt werden. Bei Allergien gegen Pflastern sprechen Sie vor der Behandlung Ihren Therapeuten oder Arzt an. In solchen Fällen nutzt der Therapeut antiallergenes Klebeband. Sollten sich dennoch Rötungen bilden, entfernen Sie das Tape umgehend.

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